Derweil sich die Organisatoren in Rio mit der Wahl der Golfarchitektenfirma Zeit lassen, machen andere neue Vorschläge. Nick Faldo etwa phantasiert von einem Platz, der von 18 Architekten entworfen wird.
Die Uhren in Brasilien laufen offensichtlich etwas langsamer als anderswo. Obschon die Evaluation der Golfplatzarchitekten auf Ende Dezember angekündigt worden war, steht immer noch nicht fest, wer den neuen 18-Lochplatz in Reserva de Marapendi errichten wird.
Gewiss, es dauert noch viereinhalb Jahre, bis die Olympischen Spiele eröffnet werden, dennoch drängt die Zeit, denn bereits 2015 soll auf dem Platz testweise gespielt werden. Derweil sich das OK in Schweigen hüllt, liest man von einem leicht abstrusen Vorschlag, den Nick Faldo eingereicht hat: Er möchte 18 verschiedene Designer einspannen. Jeder soll für ein Loch verantwortlich zeichnen. Seine unkonventionelle Idee hat bei den meisten Kopfschütteln ausgelöst. Greg Norman, einer der interessierten Golfplatzarchitekten, hat Faldos Vorschlag sofort als «logistischen Alptraum» bezeichnete.
So ganz abstrus klingt die Sache eigentlich nicht, immerhin geht es bei der Anlage um etwas Historisches. Faldo schreibt dazu: «Welche globale und historische Seite könnten wir für unseren Sport schreiben, wenn wir ein internationales Team von siegreichen Männern und Frauen zusammenstellen könnten, um einen Golfplatz für die Rückkehr des Golfsports bei den Olympischen Spielen 2016 zu designen. Mit Sicherheit gehören einige der am meisten respektierten Designer der Welt gleichzeitig zur Gruppe der berühmtesten Champions an.»
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Wenn in St. Andrews der Wind weht, gehen sogar die Möwen zu Fuss.
Ich schwinge noch genauso wie vor 20 Jahren. Der Unterschied zu früher liegt darin, daß die Bälle anders fliegen.
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